Wolfgang Wodarg

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Allgemein

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Kritik an Wodarg

Der Versuch von CORRECTIV Wolfgang Wodarg Unwissenschaftlichkeit nachzuweisen

18.3.2020


Coronavirus: Warum die Aussagen von Wolfgang Wodarg wenig mit Wissenschaft zu tun haben von Frederik Richter,Journalist und Bianca Hoffmann, Journalistin auf CORRECTIV vom 18.3.2020

Behauptung: Neuartiges Coronavirus sei nicht schlimmer als frühere Grippewellen

Den Autoren gelingt es nicht, Wodargs Behauptung zu widerlegen. Im Gegenteil, sie selbst setzen unwissenschaftliche Methoden ein, um Wodargs Aussagen als unwissenschaftlich zu diskreditieren. So schreiben sie:

In der gesamten Grippe-Saison 2019/2020 sind laut dem bundeseigenen Robert-Koch-Institut (RKI) bislang 247 Menschen durch eine Grippe ums Leben gekommen. Mit Grippe infiziert haben sich allerdings viel mehr Personen. Insgesamt wurden „145.258 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle an das RKI übermittelt“

Während bei den Infizierten die Zahl als übermittelt zitiert wird, setzten die Autoren es als Tatsache, daß 247 Menschen ums Leben gekommen sind. Tatsächlich schreibt das RKI im Bericht: wurden insgesamt 247 Todesfälle mit Influenzavirusinfektion übermittelt. Die Zahl der Toten ist also genauso unsicher, wie die Zahl der Infizierten und eben nicht, wie die Autoren suggerieren, eine unustößliche Tatsache. Weiter führen die Autoren aus:

Allerdings lässt er [Wordarg] die Problematik des aktuellen SARS-CoV-2-Ausbruch unter den Tisch fallen: Für dieses Virus gibt es bisher weder einen Impfstoff noch eine Immunität in der Bevölkerung. Lässt man der Pandemie also ihren Lauf, ist das Gesundheitssystem schnell überlastet.

Die Autoren suggerieren, mit einem Impfstoff könnte mam die Überlastung des Gesundheitssystems vermeiden. Für Grippe gibt es einen Impfstoff und trotzdem sind die Krankenhäuser fast jeden Winter überlastet. Wieder versuchen die Autoren mit einer unwissenschaftlichen Aussage Wodargs Unwissenschaftlichkeit zu "beweisen". Die Behauptung, daß es keinen Immunität in der Bevölkerung gibt, war zum Zeitpunkt der Erstelllung des Artikels nicht beweisbar und hat sich inzwischen als falsch herausgestellt. Auch hier wird mit unwissenschaftlicher Argumentation versucht, Herrn Wodarg Unwissenschaftlichkeit zu unterstellen.

FAZ fordert Zensur?

22.2.2020 David Kampmann und Peter-Philipp Schmitt in einem Artikel in der FAZ: "Das ist eine Räuberpistole und gehört gelöscht“. Da ein Teil des Artikels hinter der Bezahlschranke liegt, ist es unklar, ob die Zensurforderung von den Autoren kommt oder wen sie da zitieren.

Wodargs Corona-Chronologie

18.3.2020 Angriff von CORRECTIV auf Wodarg

CORRECTIV/Warum die Aussagen von Wolfgang Wodarg wenig mit Wissenschaft zu tun haben

In den Tagen danach sind die Zeitungen und Online Portale voll mit Angriffen gegen Wodarg.

25.3.2020 Transparency International Deutschland setzt Wodargs Mitgliedschaft in den Ruhezustand

Wodarg war Vorstandsmitglied bei Transparency International Deutschland. Aufgrund seiner Äußerungen zur Corona-Krise (eine aus der Pharmaindustrie und ihren Profitinteressen gesteuerte Kampagne unterstellen) und aufgrund der Art der Platformen, die seine Äußerungen verbreiten (radikale Medien wie KenFM, Rubikon, Geolitica), wurde Wodargs Mitgliedschaft und seine Funktionen bei Transparency International Deutschland e.V. stillgelegt. Brief des Vorsitzenden Hartmut Bäumer an die Mitglieder.

5.5.2020 Transparency: Unabhängiges Gremium bestätigt Vorwürfe

In einem Brief an die Mitglieder informiert der Vorsitzende Hartmut Bäumer, dass ein unabhängiges Gremium die Vorwürfe gegenüber Wodarg bestätig hat. Das unabhängige Gremium bestand aus drei Personen:

  • Prof. Dr. Dr. h.c. Gertrude Lübbe-Wolff, ehemalige Richterin am Bundesverfassungsgericht und Mitglied in Transparency Beirat
  • Prof. Dr. Beate Küpper, Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen‐und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein
  • Peter Conze, Gründungsmitglied von Transparency International

Aus rechtlichen Gründen wurde Wodargs Stilllegung aber (vorerst) zurückgenommen.

26.9.2020 Transparency: Rücktritt von Wolfgang Wodarg

Auf der Mitgliederversammmlung Transparency International Deutschland e.V. legte Wodarg sein Vorstandsmandat nieder. [1]