Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften: Unterschied zwischen den Versionen

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Die sogenannte '''Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP)''' ist ein 1987 in [[Deutschland|Deutschland]] gegründeter Verein der internationalen sogenannten [[Skeptiker|Skeptizistenbewegung]] mit Sitz im hessischen Roßdorf. Von Kritikern werden der GWUP sektenähnliche Merkmale zugesprochen.
 
Die sogenannte '''Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP)''' ist ein 1987 in [[Deutschland|Deutschland]] gegründeter Verein der internationalen sogenannten [[Skeptiker|Skeptizistenbewegung]] mit Sitz im hessischen Roßdorf. Von Kritikern werden der GWUP sektenähnliche Merkmale zugesprochen.
  
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<span style="background-color:#ffff66">Um glaubwürdiger zu wirken, präsentieren sich&nbsp;»Skeptiker«-Organisationen im Zuge ihrer öffentlichen Selbstdarstellung nach Außen hin oft als&nbsp;»Vertreter der </span>[[Wissenschaft|<span style="background-color:#ffff66">Wissenschaft</span>]]<span style="background-color:#ffff66">«,&nbsp;»neutrale Untersucher«&nbsp;oder gar als&nbsp;»unvoreingenommen«. Immer wieder fallen z.&nbsp;B. Journalisten auf diese Fassade herein, hinter der bei genauerem Hinsehen wenig steckt.</span> Die über Presseerklärungen bekannt gemachten vermeintlichen&nbsp;»wissenschaftlichen Untersuchungen«&nbsp;der Gruppen entpuppen sich in aller Regel nur als inszenierte PR-Maßnahmen zur Selbstvermarktung, um auf sich aufmerksam zu machen. Hinter den größeren Organisationen wie z.&nbsp;B. [[Committee_for_Skeptical_Inquiry|Committee for Skeptical Inquiry]] (CSI)&nbsp;oder der GWUP stecken auch kommerzielle Interessen, um deren Zentren unterhalten zu können, was durch den Verkauf diverser&nbsp;»Produkte«&nbsp;(populär gehaltene Zeitschriften, Bücher, Mitgliedschaften, T-Shirts, Kaffeetassen u.&nbsp;a.&nbsp;m.)<ref>[https://www.gwup.org/shop Shop] der GWUP</ref> möglich ist und einen gewissen Bekanntheitsgrad voraussetzt. Bereits eine Bezeichnung wie ''Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften'' – so der ausführliche Name der deutschen&nbsp;»Skeptiker«-Gruppe GWUP&nbsp;– muss in diesem Zusammenhang als Etikettenschwindel gewertet werden.

Version vom 20. Mai 2026, 02:40 Uhr

Die sogenannte Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) ist ein 1987 in Deutschland gegründeter Verein der internationalen sogenannten Skeptizistenbewegung mit Sitz im hessischen Roßdorf. Von Kritikern werden der GWUP sektenähnliche Merkmale zugesprochen.

GWUP-Vorstand

Dem GWUP-Vorstand gehören u. a. an (Stand: 20.6.25):

Selbst- und Fremdwahrnehmung der GWUP

Die GWUP sieht ihre Hauptaufgabe nach eigenem Bekunden in der Kritik an Parawissenschaften, Esoterik, Aberglaube und Alternativmedizin sowie als Mittel der Volksbildung und des »Verbraucherschutzes« an. Es finde eine theoretische Auseinandersetzung mit der Materie statt, auch würden Personen wie »Rutengänger«, alternative Heilkundler und »Astrologen« kritisiert und ihre Fähigkeiten teilweise auch empirisch überprüft. Eine echte Untersuchung parawissenschaftlicher Phänomene findet entgegen der Selbstbeschreibung jedoch nicht statt. Lediglich einige Schauveranstaltungen für das Fernsehen wurden bisher dokumentiert. Es sind keine wissenschaftlichen Arbeiten der GWUP im eigentlich Sinn bekannt.

Realität der GWUP

Es kommt zu gezielten Angriffen auf Personen, Themen oder Institutionen, wohl koordiniert und mit hoher Professionalität. Dennoch vermeidet die GWUP ausgerechnet den offenen Konflikt mit den großen Kirchen, sondern sucht sich »weiche« Ziele aus, um Exempel an ihnen zu statuieren. Paradebeispiele hierfür sind Prof. Dr. Dr. phil. Harald Walach und Claus Fritzsche, der Suizid beging.

Um glaubwürdiger zu wirken, präsentieren sich »Skeptiker«-Organisationen im Zuge ihrer öffentlichen Selbstdarstellung nach Außen hin oft als »Vertreter der Wissenschaft«, »neutrale Untersucher« oder gar als »unvoreingenommen«. Immer wieder fallen z. B. Journalisten auf diese Fassade herein, hinter der bei genauerem Hinsehen wenig steckt. Die über Presseerklärungen bekannt gemachten vermeintlichen »wissenschaftlichen Untersuchungen« der Gruppen entpuppen sich in aller Regel nur als inszenierte PR-Maßnahmen zur Selbstvermarktung, um auf sich aufmerksam zu machen. Hinter den größeren Organisationen wie z. B. Committee for Skeptical Inquiry (CSI) oder der GWUP stecken auch kommerzielle Interessen, um deren Zentren unterhalten zu können, was durch den Verkauf diverser »Produkte« (populär gehaltene Zeitschriften, Bücher, Mitgliedschaften, T-Shirts, Kaffeetassen u. a. m.)[3] möglich ist und einen gewissen Bekanntheitsgrad voraussetzt. Bereits eine Bezeichnung wie Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften – so der ausführliche Name der deutschen »Skeptiker«-Gruppe GWUP – muss in diesem Zusammenhang als Etikettenschwindel gewertet werden.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Auszug aus dem Wikipedia-Artikel »André Sebastiani«
  2. Profil von Rouven Schäfer bei XING
  3. Shop der GWUP