Psiram

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Der folgende Textabschnitt basiert auf dem Artikel „Psiram“ aus Pluspedia, gelesen am 24.10.2017, und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Pluspedia ist auf der genannten Seite eine Liste der Autoren verfügbar. -- Textanpassungen und -änderungen sind möglich. Psiram ist ein der sogenannten „Skeptikerbewegung“, GWUP und anderen fundamentalistisch materialistischen Gruppen[1] nahe stehender Internetpranger, der sich als Lexikon tarnt und sich selbst als "Verbraucherschutzseite" sieht. Bis Juli 2012 trug die Seite den Namen EsoWatch. Überschneidungen gibt es mit anderen Prangerseiten wie Quackwatch, Crankwatch und dem RationalWiki.

Arbeitsweise

Anders als in der Außendarstellung ist Psiram in Wahrheit kein offen kollaboratives Wiki, sondern ein kommunikatives Kampfinstrument / eine Denunziationsplattform zur Zerstörung der bürgerlichen und wirtschaftlichen Existenz von Menschen aus allen Lebensbereichen, die gegenüber den Psiram-Autoren in Ungnade gefallen sind. Ein prominentes Opfer ist der Wissenschaftler und Hochschullehrer Harald Walach, der im April 2016 nicht nur seine Professur, sondern gleich seinen ganzen Fachbereich verloren hat sowie sein Kollege Professor Stock, der die Leitung von Wiki-Watch abgeben musste[2], nachdem sich auch noch Harald Walachs guter Freund und Stiftungsförderer Claus Fritzsche nach Mobbing gegen seine Person das Leben genommen hatte.[3] Haben einige Artikel bei Psiram tatsächlich aufklärenden Charakter hinsichtlich esoterischen Humbugs, so dient die Mehrzahl der Artikel nur dazu, Menschen für die freie Äußerung ihrer Meinungen in Misskredit zu bringen. Opfer von Psiram wurden z. B.:

  • der Arzt, Medizinunternehmer, Autor und gemeinnützige Stifter Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer (Bruder des Sängers Herbert Grönemeyer)
  • der Dalai Lama | Der Psiram-Artikel enthält aktuell (Stand: 26.03.19) folgenden Hinweis: "Dieser Artikel sollte überarbeitet oder gelöscht werden, da inhaltliche oder formale Mängel bestehen, wesentliche Inhalte fehlen oder Widersprüchliches berichtet wird, oder weil er thematisch nicht in das Psiram-Wiki passt." (https://web.archive.org/web/20190326215749/https://www.psiram.com/de/index.php/Dalai_Lama)
  • die Karl und Veronica Carstens-Stiftung | Stiftungszweck ist die Förderung der Naturheilkunde und der Homöopathie

Die Zielpersonen sind dabei meist bekannt genug, um öffentlich wahrgenommen zu werden, aber zu "klein", um sich effektiv wehren zu können. Konzerne und finanzstarke Institutionen, die zu einer effektiven Gegenwehr fähig wären, finden sich in der Regel nicht unter den Opfern von Psiram.

Illegalität

Psiram wird ohne ein nach dem deutschen Telemedien-Gesetz erforderliches Impressum betrieben, angeblich zum Schutz der Autoren. Da dies kein valider rechtlicher Grund zum Verzicht auf ein Impressum unter EU-Recht ist, ist der Betrieb von Psiram als illegal anzusehen. Über geschickte Konstrukte verstecken sich die rechtlich Verantwortlichen von Psiram hinter wechselnden Anwaltskanzleien z.B. in Bulgarien oder Panama.

Beziehungen zu Wikipedia und der GWUP

Mit Wikipedia, GWUP und der atheistischen Sekte The Brights ist Psiram allem Anschein nach auf das Engste verbunden. Der Schweizer Rechercheur Michael Weber brachte 2014 einen glaubwürdig erscheinenden Bericht dahingehend, dass ein Mann namens Stefan Laurin unter dem Benutzernamen "Sargoth" ein "Wikipedia-Oversight", also einer der fünf mächtigsten Wikipedianer Deutschlands sei und einer Unterwanderung der deutschen Wikipedia durch bestimmte radikale Gruppierungen ("Antideutsche" und Atheisten) massiv Vorschub geleistet haben solle und gleichzeitig eine Scharnierfunktion zwischen Wikipedia und Psiram darstelle. Gleiches gelte für den Wikipedia-Administrator Armin Kübelbeck alias "Kuebi" bei Wikipedia und "Vertigo" bzw. "Armin" bei Psiram, des Weiteren für andere GWUP-Aktivisten, insbesondere Prof. Dr. Dr. Ulrich Berger, der bei Psiram meist unter dem Namen "Abrax" höchst aktiv sei. Der Beitrag fand in Deutschland keinerlei Resonanz. Psiram freundlich gesonnene Artikel erscheinen jedoch regelmäßig, da eine enge Verbindung auch zu freien Journalisten und in die Blogosphäre bestehe.[4] Ein inzwischen nur noch im Webarchiv abrufbarer Beitrag der Facebook-Seite von Psiram stützt Michael Webers Thesen.[5]

Beziehungen zu den Ruhrbaronen

Der Blog Ruhrbarone (im Besitz von Stefan Laurin) versucht seit einigen Jahren angeblich eine Art digitaler Lokalzeitung im Ruhrgebiet zu etablieren. Auffällig ist dabei, dass neben lokalen Themen vor allem Aktionen von anarchistischen Splittergruppen und andere Randthemen publiziert werden, die mit lokaler Berichterstattung nicht viel zu tun haben. Auch eine abnorm starke Vernetzung von Zitierungen in einem Dreieck "Ruhrbarone-Wikipedia-Psiram" lassen den kritischen Beobachter an den Ruhrbaronen als rein lokalem Projekt zweifeln.[6] Die Tierschutz-Aktivistin Jocelyne Lopez, selbst ein Psiram-Opfer, und ein psiramkritischer Blog schreiben: "Stefan Laurin und (...) sind Chef-Denunzianten bei Psiram und haben auch bei Wikipedia ihre Finger im Spiel. Zum Mobbing-Netzwerk von Laurin & Co. gehört unter anderem der Blog "Ruhrbarone". Manchmal gibt es auch Tote: im Februar nahm sich ein von Psiram gemobbter Journalist (Claus Fritzsche) das Leben. Stefan Laurin ist Gründer und Mitglied des geheimen Führungszirkels von Psiram, zuständig für Antisemitismusvorwürfe und Nazivergleiche. So titulierte der Kettenraucher aus dem Ruhrgebiet in seinem Blog Ruhrbarone die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens regelmäßig als 'Volkserzieherin', weil diese einen stärkeren Nichtraucherschutz in ihrem Bundesland durchgesetzt hat. Das Umweltbundesamt ist für ihn die 'Reichsumweltkammer' ("angelehnt an die Goebbelsche “Reichskulturkammer') - darunter macht’s der Laurin nicht. Das Schema beim System Psiram ist immer das gleiche: Erst Blogs, dann Psiram, anschließend eine inzüchtige Link-Orgie mit gegenseitigen Zitaten. Danach wird versucht, auch bei Wikipedia Einfluss zu nehmen. Das wirkt und zahlt sich besonders im Google-Ranking aus. Denn Google meint es gut mit Psiram & Co. Es sieht so aus, als wenn die Psiram-Macher zur Suchmaschinen gute Beziehungen haben. "Ruhrbarone" ist einer der Blogs, die nicht nur im System Psiram eine zentrale Rolle spielen, sondern dank der starken Admin-Kraft von Laurin & Co. bei Wikipedia über 500 Mal zitiert wird. Eigentlich sehr verwunderlich, dass ein solcher Micro-Blog, der bei "alexa.com" fast im Rauschen versinkt, bei Wikipedia so häufig als Quelle genannt werden darf."[7][8]

 

Externe Quellen

Referenzen

  1. http://www.zeit.de/1999/05/199905.glosse_5_.xml Artikel über die GWUP in der ZEIT
  2. Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  3. http://promedwatch.blogspot.de/ Hintergründe zum Tode von Claus Fritzsche
  4. http://www.nzz.ch/international/dossiers/wissen_wikipedia_laurin-2.46463 Bericht der NZZ (Artikel nicht (mehr) verfügbar. Artikelüberschrift und -datum nicht verfügbar.)
  5. Selbstdarstellung der Autoren, archiviert am 30. März 2016 http://web.archive.org/web/20160330192312/https:/www.facebook.com/psiram.esowatch . (Die Echtheit dieser Quelle muss noch als unklar gelten.)
  6. Siehe auch Details auf der Enthüllungsseite psiram.us
  7. Opposition24 über Stefan Laurin: http://opposition24.com/die-internetpranger-und-die-ruhrbarone/245369
  8. aus Psiram, Wikipedia und die Ruhrbarone: der größte Internetpranger Deutschlands, psiram.us „Den Blog „Ruhrbarone